Eli­sa­beth­-­Au­e: Berlin beschließt Plan für 5.000 Wohnungen

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Berlin hat den Rahmenplan für die Elisabeth-Aue beschlossen. Das Vorhaben mit rund 5.000 Wohnungen geht damit in die weitere planerische Ausarbeitung.

Der Berliner Senat hat am 29. September 2026 den Rahmenplan zur Entwicklung der Elisabeth-Aue in Pankow verabschiedet. Vorgesehen sind etwa 5.000 Wohnungen; ungefähr 70 Prozent sollen HOWOGE und GESOBAU bauen. Weitere Grundstücke sind vor allem für Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Organisationen bestimmt. Auf den Beschluss folgen vertiefende Planungen und Bauleitplanverfahren. Damit betrifft die aktuelle Entscheidung die Vorbereitung des Quartiers, nicht die Fertigstellung neuer Wohnungen.1

Städtebaulicher Entwurf für rund 73 Hektar

Die gestalterische Grundlage wurde bereits im Frühjahr ausgewählt. Am 26. März 2026 entschied sich das Preisgericht für den gemeinsamen Beitrag von Hosoya Schaefer Architects und AgenceTer.de. Das Grundstück des Landes umfasst etwa 73 Hektar. Der Entwurf verteilt die Bebauung auf vier Nachbarschaften mit begrünten Mittelpunkten, die ein großer Park miteinander verbindet. Neben Wohnungen umfasst das Konzept auch Geschäfte, Arbeitsplätze und Einrichtungen für Bildung und Kultur. Zwölf Teams hatten zunächst Vorschläge eingereicht; vier davon entwickelten ihre Arbeiten anschließend unter Einbeziehung von Hinweisen aus Jury und Öffentlichkeit weiter.2

Zwei Teilprojekte mit unterschiedlichen Planungsständen

Für den ersten Abschnitt hatte der Senat am 9. Juni 2026 bereits den Entwurf zum Bebauungsplan 3-89 gebilligt und die Weiterleitung an das Abgeordnetenhaus angekündigt. Dieser Abschnitt sieht ungefähr 870 Wohnungen vor, ausschließlich durch Wohnungsunternehmen des Landes. Für mindestens die Hälfte sind Vorgaben zur Miethöhe und zur Belegung vorgesehen. Hinzu kommen eine weiterführende Schule, Sportflächen und eine Parkanlage. Die damalige Mitteilung beschreibt außerdem Flächen für Straßen und Erschließung. Diese Angaben beziehen sich auf das erste Teilprojekt, nicht auf sämtliche Wohnungen des Gesamtvorhabens.3

Beim zweiten Abschnitt gab die Stadtentwicklungsverwaltung am 3. September die Einleitung des Verfahrens zum Bebauungsplan 3-100 bekannt. Er betrifft den nordwestlichen Bereich und soll die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Entwurfs herstellen. Geplant sind dort unter anderem eine Grundschule, Kitas, Nahversorgung sowie soziale und kulturelle Angebote. Mehr als 30 Prozent der Wohnungen dieses Teilprojekts sollen Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Bauträger übernehmen. Ein erstes Informationstreffen zur Grundstücksvergabe anhand planerischer Konzepte fand im August 2026 statt. Verantwortlich für das Verfahren ist die zuständige Senatsverwaltung.4

Straßenbahnanschluss als Bestandteil der Quartiersentwicklung

Zur vorgesehenen Erschließung gehören außerdem zwei Straßenbahnverlängerungen. Bereits am 11. Februar 2025 hatte der Senat entschieden, die entsprechenden Planungen fortzuführen. Nach dem damals beschriebenen Streckenkonzept soll die Linie 50 von der Endschleife Guyotstraße aus weitergeführt werden. Für die M1 ist eine Verlängerung über die Dietzgenstraße vorgesehen. Zusammen wurden die Neubauabschnitte mit ungefähr 3,5 Kilometern angegeben. Die geplanten Verbindungen sollen direkte Fahrten nach Niederschönhausen, Pankow und Mitte ermöglichen sowie Anschlüsse an die Bahnhöfe Pankow-Heinersdorf und Pankow herstellen. Der damalige Beschluss betraf die Weiterplanung, nicht die Inbetriebnahme.5

Dieser Beitrag wurde automatisch mit KI erstellt.

Quellen

  1. Senat schafft planerische Grundlage für das Neue Stadtquartier Elisabeth-AueSenatskanzlei Berlin, 2026-09-29
  2. Siegerentwurf für das Neue Stadtquartier Elisabeth-AueSenatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, 2026-03-27
  3. Neues Stadtquartier Elisabeth-Aue - Senat beschließt Bebauungsplan für erstes TeilprojektSenatskanzlei Berlin, 2026-06-09
  4. Bebauungsplan 3-100 „Elisabeth-Aue Teilprojekt 2“Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, 2026-09-03
  5. Senat beschließt Straßenbahnanbindung in das Neue Stadtquartier Elisabeth-AueSenatskanzlei Berlin, 2025-02-11

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